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Le vigne di Zamò

Vor ein paar Jahren wurde der neue, unterirdisch gelegene Weinkeller eingeweiht, ein Garant für maximale Funktionalität – alles andere übernehmen die Weinberge selber. Unser großer Vorteil liegt darin, aus drei verschiedenen Terroirs - Rosazzo, Buttrio und Rocca Bernarda – wählen zu können. Allerdings werden diese zu Beginn der Weinherstellung i...

Vor ein paar Jahren wurde der neue, unterirdisch gelegene Weinkeller eingeweiht, ein Garant für maximale Funktionalität – alles andere übernehmen die Weinberge selber. Unser großer Vorteil liegt darin, aus drei verschiedenen Terroirs - Rosazzo, Buttrio und Rocca Bernarda – wählen zu können. Allerdings werden diese zu Beginn der Weinherstellung immer getrennt voneinander bearbeitet, denn die daraus resultierenden statistischen Erhebungen bereichern unsere Kenntnisse jedes Gebiets und Weinbergs. Erst danach führen wir je nach gewünschtem Ergebnis die Verschnitte durch. In Rosazzo herrscht beispielsweise ein wärmeres, fast mediterranes Mikroklima vor; demnach gedeihen hier auch unsere Olivenbäume besonders gut. Auf der Luftlinie liegen wir außerdem ziemlich nahe am Meer, was sich zweifelsohne günstig auswirkt, auch wenn es dadurch zu weniger ausgeprägten thermischen Schwankungen kommt. Deshalb bauen wir in Rosazzo die meisten unserer Rotweine an. Das Ergebnis sind einnehmende, mächtige und energische Weine. Unter den weißen Trauben ist hier der Tocai Friulano beheimatet, dessen origineller, einzigartiger Charakter von der Farbe der Hügel um Rosazzo geprägt wird. Auf den Rotweinen liegt unser ganz spezielles Augenmerk, zum einen, um die mit unserem Ronco dei Roseti begonnene Tradition fortzuführen (der erste friaulische Rotwein, der im Jahr 1988 mit drei Gläsern im Weinführer Gambero Rosso ausgezeichnet wurde) und zum anderen um herauszufinden, welches Potenzial in autochthonen Rebsorten wie dem Pignolo und dem rotstieligen Refosco liegt. Eines unserer Hauptanliegen ist es, den heimischen Traubensorten zu ihrer vollen Anerkennung zu verhelfen, aus denen dann charakterstarke Weine entstehen, ein Vorhaben, das nicht einfach zu realisieren ist. Man muss dabei bedenken, dass auf 40% unserer insgesamt 55 Hektar Rebfläche rote Trauben angebaut werden, womit wir sicherlich über dem regionalen Durchschnitt liegen. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir unsere Weißweine, einen Eckpfeiler unserer berechtigten Hoffnungen, links liegen lassen. Vielmehr folgen wir auch bei den Weißweinen konsequent unserer Philosophie, mit der wir bereits bei den Rotweinen große Erfolge erzielen. Obwohl inzwischen eine Vielzahl von internationalen Rebsorten wie zum Beispiel der Sauvignon und Pinot Grigio vertreten sind, die inzwischen einen festen Bestandteil der önologischen Landschaft des Friauls ausmachen, konzentrieren wir uns doch vor allem auf die autochthonen Rebsorten.
Der Tocai Vigne Cinquant’anni, angebaut auf den altehrwürdigen Weinbergen um Buttrio, ist ein majestätischer Weißwein und der Jahrgang 2000 sein würdiger Vertreter. In der Jahresausgabe 2002 Weinführers Gambero Rosso erhielt er den Titel des besten Weißweins aus ganz Italien.
"Ein ausdrucksstarker und nüchterner Wein, von ausgesprochen aristokratischer Eleganz, so dass man bei seiner Verkostung auf eine Terminologie zurückgreifen muss, die normalerweise den Rotweinen vorbehalten ist: voll, gebieterisch, typischerweise leicht bitter im Abgang, mit bewundernswerter Tiefe und Komplexität.“ -- Gambero Rosso

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